Fotografische Portraits #6

EINE WANDLERIN ZWISCHEN DEN DISZIPLINEN

NORA LINNEMANN
Freie Autorin

Sie ist provokant-sensibel, frech-einfühlsam, extrovertiert-introvertiert und wild-schüchtern. Als „intellektuelle Göre“ oder als Pippi Langstrumpf unserer Zeit – so erlebe ich Nora Linnemann. Die freie Autorin, Texterin und Sprecherin forscht neugierig zwischen den Disziplinen und lotet ihre Grenzen immer wieder auf's Neue aus. Sie will auf ihrer Lebensreise ihre Potenziale kennenlernen und mit Leben füllen. Sie mag den Rückzug, um ihre Herzensthemen wahrzunehmen und diese in literarische Texte zu verfassen. Und sie liebt es, Frauen zu treffen, die ihren eigenen Weg gehen, sich wechselseitig inspirieren, ermutigen, unterstützen und Erfahrungen teilen. Am meisten aber ist Nora vom Humor beflügelt.

Ihr Kleidungsstil drückt ihre Lust an Komplexität aus. Den „perfekten Stil“ mag Nora nicht, da sie sich nicht festlegen will und sehr bewusst Brüche in ihren Outfits sucht. Mit ihrem mal angepassten, mal unangepassten Kleiden, verschafft sie sich unterschiedliche Bühnen, auf denen sie ihre jeweilige Position zum Ausdruck bringt. Durch ihre schauspielerischen Fähigkeiten, weiß sie um die Potenziale der Verbindung von Kleidung und Körpersprache. Ich finde, das hat Stil.

Auf Bild 1 und 2 trägt Nora den Glockenrock 03 | mit Wickeloptik und Taschen in der Farbe Creme und ein ärmelloses korallefarbenes Oberteil 11. Wahlweise kombiniert sie dazu unsere Raglanjacke 01 | Couture mit aufgesetzten Taschen in der Farbe Lapislazuli (Bild 1) oder den meerblauen Sommermantel 01 als Trench (Bild 2 und 3).

Zur eher klassisch geschnittenen Hose im Männerlook, kombiniert Nora ein Raglan-Oberteil 03 mit Pullover-Feeling in der Farbe Fuchsia (Bild 1) oder unseren ziegelfarbenen Kimono mit Wasserfall 03 (Bild 2). Mit flachen Schnürschuhen und Seidenstrümpfen zum Turtleneck-Kleid 01 auf Bild 3 schafft Nora „Brüche“ zur sportlichen Eleganz.

Text: Karin Jordan, Fotos: Lisa Plesiutschnig

Das fühlt sich stark an

Das fühlt sich stark an

STELLA POKU
Galerie InJewels

Alles, was mit Handwerk, besonderen Materialien, Design und Kunst zu tun hat, begeistert mich. Als Designerin und Gründerin der Agentur InJewels, lebe ich meine Leidenschaft für den Schmuck. Ich verbinde Präzision mit künstlerischem Ausdruck.

Seit meiner Ausbildung zur Goldschmiedin ist für mich auch Dresscode wichtig geworden. Ich finde, er ist Ausdruck von Wertschätzung. Um meinen Kunden und Geschäftspartnern auf Augenhöhe begegnen zu können, muss ich mich zu allererst wohlfühlen und Qualität ausstrahlen. Anfänglich war ich sehr unsicher und habe mich lange Zeit verkleidet gefühlt. Ich war fremd in dieser Luxuswelt und musste erst meinen Platz darin finden. Heute liebe ich es, in meiner Galerie zwischen den Stilen zu wandeln. Elegant. Lässig. Sportlich. Und auch mal sexy.

Meine erste Anprobe eurer Kollektion im Atelier war total spannend. Ich habe mich nicht wiedererkannt, alles passte so perfekt. Schnitte, die ich immer mied, sahen plötzlich gut aus und ich fühlte mich das erste Mal nicht verkleidet. Ich kann sagen, dass ich jetzt meinen Dresscode gefunden habe. Einer, der mich widerspiegelt und mich gleichzeitig beruflich und privat begleitet.

Bei meinen JORDAN-Lieblingen ist es sogar so, dass ich sie zuhause nicht ablegen mag und es nur tue, um sie zu schonen. Sie haben mich auch während meiner Schwangerschaft begleitet. Ich hatte tatsächlich im achten Monat auf meinen Messebesuchen noch mein Tunika Kleid an. Es ist mitgewachsen. Ich habe mich einfach schön und stark gefühlt. Die Riderpants wurde zu meinem absoluten Liebling. Direkt nach der Geburt und nun mit Joel im Arm. Ich mag Kleidung, die nicht knittert. Daher ist die Jersey-Hose, getragen mit einer Auswahl an edlen Oberteilen aus eurem Baukasten, die perfekte Kombi, um in Terminen gut gekleidet zu sein und zwischendurch den Kleinen zu stillen.

In erster Linie fühle ich mich mit meinen JORDAN-Stücken einfach wohl in meinem Körper, egal in welcher Phase ich gerade stecke. Das fühlt sich stark an. Danke.

Stella Poku, InJewels
Partnergeschäft von Atelier Karin Jordan


Ab sofort erhalten Sie eine kleine, zur Kollektion passende Schmuckauswahl bei uns im Atelier.

InJewels und JORDAN verbindet die Passion, Menschen in eine handwerklich kreative Welt mitzunehmen und sie an diesem komplexen und qualitativ hochwertigen Prozess teilhabenzulassen. Eine direkte Form angewandter Nachhaltigkeit, die sich messen lässt. Für uns macht das Sinn.

Als Kundin von JORDAN erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 50,-€ für Schmuck von InJewels.


Fotos: Lisa Plesiutschnig
Interview: Karin Jordan

Stella Poku trägt eine Auswahl an Schmuck aus dem Portfolio von InJewels und folgende JORDAN-Modelle (oben links nach unten rechts):

Oberteil 01 in der Farbe Olive zur Workerjeans 01 in der Farbe Kitt
Oberteil 01 in der Farbe Henna
Oberteil 02 zur Workerjeans 06, beide Modelle in der Farbe Jade
Oberteil 01 in der Farbe Henna zur Workerjeans 01 in der Farbe Kitt
Raglanoberteil 01 in der Farbe Mondstein zur Riderpants 01 in Schwarz
Oberteil 02 zur Workerjeans 06, beide Modelle in der Farbe Jade

Fotografische Portraits #5

Über die Vielfältigkeit der Simplizität

VIKTORIA BEEGER
Ausgestiegene Art-Buyerin für Modemagazine/ -verlage

25 Jahre lang hat sie während ihrer Arbeit als Art-Buyerin Dresscodes ver- und befolgt. Besonders die zehn Jahre in Paris hat Viktoria diesbezüglich als enormen Druck empfunden. Täglich versuchte sie sich so zu kleiden, dass die Chefredaktion keinen Anlass zu negativen Bemerkungen hatte. Viktoria ist aus ihrem Beruf ausgestiegen. Heute zieht sie nach Lust und Laune nur noch das an, was sie wirklich mag.

Die Kleidung von Karin Jordan zeichnet sich durch ihre Simplizität aus. Eine Simplizität, die vor allem eines ermöglicht: Vielfalt. Jede Hose, jede Jacke, jedes Shirt ist Teil eines Baukastensystems und lässt sich je nach Anlass in vielerlei Varianten kombinieren und tragen. Es entsteht eine selbstverständliche Stimmigkeit, welche Raum für Authentizität und Selbstentfaltung lässt.

Viktoria trägt hier das klassische JORDAN-Hemd mit Reverskragen aus einer flaschengrünen, wunderbar fließenden Viskose-Mischung. Dazu kombiniert sie eine Krepp-Variante der Garçon4-Hose in Türkis.

Viktoria: „Verkleidung für andere gibt es nicht mehr. Priorität Nr. 1 ist, dass meine Kleidung sich angenehm anfühlt, meinen persönlichen Stil unterstreicht und fair produziert wurde.“ Wir finden, Viktoria sieht in unserer Wasser-Farben-Kollektion umwerfend aus. Sie fühlt sich in JORDAN sichtlich wohl und kann zu 100 Prozent sicher sein, dass jedes Teil perfekt sitzt, lange hält und in Berlin-Mitte produziert wurde.

Ein Tunika-Anzug für die urbane Frau. Zur Garçon4 von oben (1. Bildreihe), einer weiten, komfortablen Hose mit optisch schmaler Beinsilhouette, wird hier ein Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt getragen.

In Bild 1 trägt Viktoria unseren Kaban aus mittelblauem Halbpanama und die dazu passende Workerjeans 013. In Kombination machen sowohl das Hemd mit Reverskragen (Bild 3) als auch das Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt in der Farbe 'eierschale' (Bild 1) das Outfit komplett

Mit Liebe und handwerklicher Perfektion gemacht: die Zierstepperei in der vorderen Mitte des Kimonohemds mit Rundhals-Ausschnitt.

Zu vielen Gelegenheiten eine runde Sache: Workerjeans 013 und Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt. Viktorias private Sneaker vermitteln einen sportlichen Look. Mit eleganten Stiefeletten oder Pumps wird das Outfit im Handumdrehen 'abendtauglich'.

Ton in Ton: Shirt mit angeschnittenem Kragen und Workerjeans013 (links) | Ballerina-Pullover mit Kragen aus türkisfarbenem Viskose-Strick (rechts).

Warum bauen wir bei JORDAN unsere Kollektionen so simpel und gleichzeitig so komplex, weil vielfältig auf? Damit Sie es möglichst leicht haben, sich auf Ihre Anforderungen und Bedürfnisse zu konzentrieren. Sie sparen täglich wertvolle persönliche Ressourcen, da Sie selbst bestimmen können, ob sie sich spielerisch kreativ kleiden oder ob sie morgens mal mehr oder weniger unbewusst-intuitiv zu ihrem Tagesoutfit greifen. Sie können sicher sein, dass es immer zu Ihnen passt. Wenn Sie ein Lieblingsteil gefunden haben, kann dieses aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden. Je nach Stoff wird dann ein Hemd zur Jacke oder zu einer fließenden Bluse.

Viktoria trägt einen weichen Ballerina-Pullover mit Kragen zur Workerjeans 013 in Mittelblau (Bild 1). Zum Ballerina-Shirt kombiniert sie die Garçon4-Hose und schwarze Lederstiefeletten (Bild 2). Einen Overall-Look erzeugt sie wiederum mit dem Reverskragen-Hemd zur Garçon4 (Bild 3). Schuhe und Sonnenbrillen: privat.

Aus nur wenigen Teilen lassen sich unzählige Sommer-Looks kombinieren!

Fotos: Lisa Plesiutschnig

Fotografische Portraits #4

Never say Never

KATARINA STOLTZ
Life Coach in Berlin.

Sag' niemals nie. Katarina unterstützt Frauen dabei ihre Komfortzone zu verlassen. Für uns hat sie sich aus ihrer eigenen bewegt und sich vor, statt hinter die Kamera gestellt. Die ehemalige Fotografin ist heute Life Coach und hat jetzt, mit Anfang 40, jene Lebenserfahrung, die es braucht um Frauen zu coachen. Sie ermutigt sie zu einem selbstgewählten Lebensstil. Der Wille ihrer Klientinnen zur mentalen Entwicklung inspiriert sie.

Ein Kleid, viele Varianten: Saphirfarbenes Sommerkleid aus Wolle-Viskose-Mischung PUR getragen | in Kombination mit einem apricotfarbenen Schal

Das federleichte Sommerkleid kann mit der dazu passenden Garçon 3-Hose in einen Jumpsuit verwandelt werden

Eine Hose, viele Varianten: Unsere Workerjeans 013 in der Farbe ‚Eierschale’ passt perfekt zum gleichfarbigen Trekking 2-Blazer | oder zum sommerlich-leichten Trekking 3 in Schwarz | oder zur O-Jacke aus einer Cotton-Seide-Mischung mit Silberschein

Katarina „will nicht aussehen wie alle anderen“. Wenn es um Individualität im Beruf geht, gibt es für sie „aber ein Limit“, denn beim Coachen möchte sie nicht zu sehr im Mittelpunkt stehen: „Die Klientin ist im Zentrum, nicht ich“. Sie zieht sich am liebsten „etwas feminin aber ernsthaft“ an.

Covermäntelchen aus reiner Schurwolle in Kobaltblau | Garçon 3-Hose mit edlem Glanz in Saphir | Ballerina-Shirt mit super fein verarbeiteter Blende

Das juggleHUB im Prenzlauer Berg ist ein Ort, an dem man anspruchsvollen Tätigkeit so nachgehen kann, dass es zum Leben (mit Kind) passt: flexibel, selbstbestimmt, professionell und fokussiert. Die beiden Gründerinnen Katja und Silvia finden, dass es beim Arbeiten einen anderen Antrieb braucht, als nur ergebnisgesteuerte Prozesse. Sie bieten Raum für ein selbstbestimmtes Arbeiten ohne Druck und schlechtes Gewissen, mit mehr Eigenmotivation und persönlicher Haltung.

Die Besonderheit an dem Kimonohemd mit U-Boot-Ausschnitt in edlem Seidenglanz sind seine Ziersteppereien in künstlerisch-handwerklicher Perfektion

Kimonohemd mit U-Boot-Ausschnitt in Aubergine | Trekking 2-Blazer aus einem robusten Halbpanama | Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt in Eierschale

Ballerina-Shirt mit raffiniert fallendem Kragen in Aubergine | Garçon 3 in Eierschale | Schuhe: privat

Fotos: Lisa Plesiutschnig

Fotografische Portraits #3

Ein Look als Bindeglied

ANKE BÖSEL
Leiterin eines Begabtenförderungswerks für Studierende und Promovierende (bundesweites Stipendienprogramm) in Berlin.

Ankes Gesprächspartner sind „oft klassische männliche Anzugträger“. Häufig kleidet sie sich daher ebenso schwarz-weiß oder wählt dunkle Farben. Von uns hat sie viel Rot bekommen. Weil sie es tragen kann und weil sie Lust hat „noch mutiger zu werden“.

Kimonokleid mit 3/4-Arm aus magentafarbenem Krepp

Schleifenkleid aus rotem Krepp | Schuhe: privat

Kleid mit U-Boot-Ausschnitt aus rotem Krepp | Schuhe: privat

Als „sinnstiftend, abwechslungsreich und in vielerlei Hinsicht bereichernd“ erlebt Anke Bösel ihre Arbeit. Sie und ihr Team fördern junge Erwachsene, die „in hohem Maße gesellschaftlich engagiert sind und Verantwortung für sich und andere übernehmen“. Als Organisation bringt sich das Begabtenförderungswerk auch in bildungspolitische Fragen ein baut in seinem Netzwerk zahlreiche Kooperationen auf. Dabei macht es Anke besonders viel Freude, Studierende und Promovierende in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung zu begleiten.

Workerblazer und Workerjeans 016 aus tabakfarbenem Cotton | Herzshirt in Rot | Schuhe: privat

Anke Bösel möchte sich mit ihrer Kleidung identifizieren und „nicht durch eine ‚Business-Uniform’ steif oder distanziert wirken“: „In individueller Kleidung finde ich mich schöner und fühle mich deutlich wohler“, sagt sie und bemüht sich – vor allem seit sie ihre Leitungsfunktion innehat – auch im Büroalltag und bei internen Terminen um die ‚richtige’ Kleidung. „Sie soll zu mir passen, möglichst einzigartig sein." Da sie sich als Bindeglied zwischen Firmen-Führungskräften und Studierenden sieht, ist sie stets auf eine Verbindung zwischen ‚casual’ und ‚business’ bedacht – ohne einen der beiden Pole zu übertreiben.

Ballerina-Shirt aus rotem Viskose-Jersey | Schleifenkleid aus rotem Krepp | 4-Elemente-Lunch bei heimlichTreu

Fotos: Lisa Plesiutschnig

Fotografische Portraits #2

Kleidung als Ausdruck meiner Werte

GABY HAIBER
Coach, Beraterin, Mediatorin und Trainerin in Berlin.

Gaby ist Impulsgeberin, Querdenkerin, Bewusst-Macherin. Sie lebt ihren Beruf und ihre Berufung gleichermaßen. Es ist die Liebe, die Liebe zum Leben, zu den Menschen und zu unserer Erde, die Gaby tagtäglich zur Arbeit anspornt. Ihr geht es vor allem darum, ihren persönlichen Beitrag zu mehr Bewusstsein, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit zu leisten. Ob in persönlichen Coachings in Firmen und Organisationen oder bei Trainings und Dozententätigkeiten - ihre Intention leitet Gaby in allen Bereichen.

Lichtgrauer Pullover aus 100% Cashmere in Kooperation mit der Strickdesignerin Kati Felsmann; passend zur stahlfarbenen T-Pants.

Schwarzer Strukturpullover aus 100% Schurwolle in Kooperation mit der Strickdesignerin Kati Felsmann; passend zur Workerhose ohne Bund aus fließendem Krepp.

Mit Dress Codes geht Gaby entspannt um: „Aus Respekt der Situation und den Menschen gegenüber, orientiere ich mich erst mal an den ‚Gepflogenheiten‘. Dann kleide ich mich in meinem Stil, sodass ich mich wohl fühle und niemanden vor den Kopf stoße“. Auf eine Linie festgefahren ist sie dabei keineswegs. Wandlungsfähig zu sein, bereitet ihr Freude. Wenn es ihr gelingt, setzt Gaby „Kleidung als Sprachrohr für meine Haltung als Ausdruck von mir und meinen Werten“ ein.

Kohlefarbener Sommermantel in Kombination mit unserer stahlfarbenen T-Pants. Schuhe: privat.

Kimonojacke Felix. Shirt, Jeans und Schuhe: privat.

Präsenz ist eines der wesentlichsten Dinge in Gabys Arbeit mit Menschen. Deswegen ist es ihr sehr wichtig, in ihrer Kleidung ‚zuhause’ zu sein: „Sonst fühle ich mich extrem unwohl und das lenkt mich von meiner Arbeit ab. Es kostet mich dann mehr Energie präsent zu sein.“

Fotos: Lisa Plesiutschnig

Fotografische Portraits #1

Sich selbstbewusst präsentieren

ANNIKA DAMASCHKE
Texterin und Redakteurin in Berlin.

Über Menschen nachzudenken, die sie faszinieren und bewegen. Über Geschehnisse sprechen, die ihre Umwelt beeinflussen. Das spornt Annika Damaschke dazu an, beruflich das zu tun, was sie tut: Schreiben. Am liebsten begibt sie sich dafür in ihr Lieblingscafé, klappt Laptop und Notizbuch auf und legt los. Dabei möchte sie ganz bei der Sache sein und nicht an ihr Aussehen denken müssen. Deswegen wünscht sie sich Bekleidung, in der sie sich wohlfühlen kann, die bequem ist, ansprechend aussieht und nicht vom Eigentlichen, dem Arbeitsinhalt, ablenkt. Ihrer Persönlichkeit entsprechend gekleidet zu sein ist ihr wichtig: „Nur so kann ich mich selbstbewusst präsentieren, wenn ich mir treu bleibe und mich nicht verkleide“.

Elegante Oversize-Winterjacke: Giselle-Jacke | Trekkingblazer 2 aus elastischer Schurwolle | Kimonokleid mit 1/2-Arm aus unkompliziertem Krepp

Turtle-Neck-Shirt | Covermäntelchen aus Mohair

Keinen überfüllten Kleiderschrank mehr zu haben, das heißt auch in sich selbst Klarheit zu schaffen. Beginnt der persönliche Erfolg nicht genau da? Bei der Klarheit? Zugegeben, erst einmal muss ich mich mit mir und mit den Aspekten auseinandersetzen, die für mich gute Kleidung ausmachen. Das braucht Zeit. Oder zutreffender gesagt, Zuwendung und Aufmerksamkeit. Es ist wie mit allen anderen Handlungen auch: Im Grunde ist es eine Ent-Scheidung, die wir treffen. Weg vom Zuviel, hin zum Essenziellen. Was ist mir wichtig? Was will ich nicht mehr? Ist der Kern erst einmal herausempfunden, wird es ganz leicht.

Leichtes Covermäntelchen aus Schurwolle | Shirt mit Wasserfallkragen | Garçon3-Hose

Etuikleid mit U-Boot-Ausschnitt und 7/8-Arm aus Dupionseide

Fotos: Lisa Plesiutschnig

Businesskleidung neu gedacht

Businesskleidung neu gedacht

In der Arbeitswelt findet eine Veränderung statt. Frauen sind maßgeblich daran beteiligt. Hierarchien werden flacher, Kleiderordnungen – langsam aber sicher – liberaler und weiblicher. Physische, visuelle und psychische Korsetts werden zunehmend infrage gestellt. Businesskleidung wird neu gedacht: Weg vom Fremd-, hin zum Selbstbestimmten. Verantwortlichkeiten, Personalentwicklung und Kommunikation verändern sich. Frauen stehen immer mehr im Mittelpunkt. Sie nehmen Position ein, sie führen, sie integrieren. Cool ist out. Die Anforderungen sind umso komplexer. Kleidung im Business wird entsprechend differenzierter. Nonverbal unterstützt sie unser persönliches Anliegen nach außen. Sie wirkt aber auch auf unser Inneres ein. Sie kann uns schwächen, vor allem aber stärken. Wer sich im Business ‚anders’ – weil authentisch – kleidet, ist in der Lage, eine politische Haltung zu verkörpern sowie eine wirtschaftliche Entscheidung zu treffen und damit maßgeblich an Veränderungen mitzuwirken.

Es ist Zeit, Businesskleidung NEU zu denken!

Stil und Emotionen

Stil und Emotionen

Jamaine

Ein Fotoprojekt mit Jamaine Pulat, Studentin an der design akademie berlin - hochschule für kommunikation und design in Kooperation mit der Designerin Karin Jordan | Jamaine Pulat: Jahrgang 1993 / Geburts- und Heimatort Berlin / Interessen: kreative Lebensgestaltung, moderne Technik, Kultur, mediterrane Länder, Sprachen, moderne Netzwerke, Familie, Freunde, Tiere, Sport

Im Rahmen ihrer fotografischen Ausbildung an der design akademie berlin stellt die junge Fotografin Jamaine Pulat das Arbeitsprinzip der Designerin Karin Jordan in einer fotografischen Bildreihe dar. Jamaine ging es insbesondere darum, den Stil und die Emotion der Kleidung von Karin Jordan zu transportieren. Ihr Gesamtkonzept erarbeitete sie in engem Austausch mit der Desingerin. Es war ihr wichtig aufzuzeigen, wie durch die Kleidung die Persönlichkeit der Frauen selbstbewusst und ausdrucksstark zur Wirkung kommt. Mit der Gegenüberstellung von zwei verschiedenen Frauentypen unterschiedlichen Alters veranschaulicht sie außerdem, dass die Kleidung an einer jungen wie reiferen Frau gleichermaßen ihren würdevollen Ausdruck findet und somit charakterstarke Frauen zeitlos und bodenständig in ihrem Alltag begleitet.

Fotos: Jamaine Pulat

Video FrauenUNTERNEHMEN Green Economy

Green Economy

Gründen Frauen grüner? Sind Frauenunternehmen sozial gerechter? Diese Fragen bearbeitet das Projekt FrauenUNTERNEHMEN Green Economy und unterstützt Unternehmen beim nachhaltigen - und das heißt für uns vor allem vorsorgenden - Wirtschaften. Drei stellvertretende Botschafterinnen, darunter Karin Jordan, geben Auskunft über was sie bewegt, was sie antreibt, und was sie tun. Mit diesem kurzen Video von der Filmemacherin Ruth Olshan wird  grünes (gender_gerechtes) Wirtschaften mit Leben gefüllt und nachvollziehbar gemacht. Das Videos wurde Anfang 2014 fertig gestellt und findet überall großen Anklang.