Persönlicher Stil

Mein persönlicher Stil

Das JORDAN-Baukastensystem wird mit unseren neuen Kleidern aus doppelflächigem Feinstrick in einer großen, spannenden Farbpalette erneut auf den Punkt gebracht:

DAS PRINZIP
ist ein großer Variantenreichtum an Modellen und Details in feinsten Abstimmungen, die Sie Jahr für Jahr zueinander ergänzen können. Passend zu Ihrem Typ und auf Ihre Bedürfnisse eingehend, bleiben Sie sich und Ihrem Stil treu.

DIE TUNIKA
kann als leger fallendes, knielanges Kleid oder als Überwurf zu Hosen getragen werden. Diesen Kleidertyp bieten wir mit unterschiedlichen Ausschnitten, Längen und Details an. Zum Beispiel mit Taschen oder ganz puristisch, wie hier in der Farbe Wildrose.

DAS RAGLANKLEID
mit seinem tief angesetzten Rock und dem kleinen Wasserfall, haben wir ebenso für die wunderbare Vielfalt individueller Figurentypen entwickelt. Neben der rauchblauen Variante im Bild, können Sie Ihre ganz persönlichen Farbkombinationen, unterschiedlichen Ausschnitte, Ärmellängen und Silhouetten zusammenstellen.

DIE KIMONO-WICKELROCK-KOMBINATION
kaschiert sanft und lässt mit den großen Taschen im Rock ein ausgesprochen entspanntes Wohngefühl aufkommen. Die grafische Rückenpasse steht im Wechselspiel zur skulpturalen Kragengestaltung und greift den individuellen Körperrhythmus auf. Die gestalterische Aufmerksamkeit lässt Ihr Modell zu einem Lieblingskleid werden!

DAS MATERIAL
als doppelflächiger Feinstrick, auch Romanit oder Punta di Roma genannt, beult nicht aus und bietet neben seiner hohen Qualität angenehme Wärmeregulation und körperliche Geborgenheit.

DIE FARBAUSWAHL
reicht neben Fuchsia, Wildrose und Rauchblau (siehe Fotoserie) über Weinrot, Pflaume, Russischgrün, bis hin zu Blaubeere, Kirschrot, Nachtblau, Grafit und Schwarz.

OHRRINGE UND ARMBAND
haben wir zu den Kleidern passend bei unserer neuen Nachbarin, der passionierten und qualifizierten Goldschmiedin Stella Khauyeza in ihrer Agentur InJewels ausgesucht.

Über Wolle

Wolle ist nicht gleich Wolle

Der Tragekomfort eines Models hängt von der Hochwertigkeit der Schurwolle und der darauf abgestimmten Verarbeitungstechnologie ab. Diese Qualitätssymbiose entscheidet auch über die Langlebigkeit Ihres Kleidungsstücks.

Wolle ist nicht gleich Wolle. Während reine Schurwolle vom lebenden Schaf gewonnen wird und keinerlei faserschädigenden Behandlungen ausgesetzt war, wird Wolle überwiegend aus Abfällen gesponnen und zur besseren Stabilität stark chemisch ausgerüstet.

Zum Schutz der Verbraucher regelt das Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) die erlaubten und vorgeschriebenen Bezeichnungen für Wolle (WO) und Schurwolle (WV). Der Begriff „reine Schurwolle“ ist vom Gesetzgeber u.E. dahingehend geschützt, als Schurwolle nur dann so bezeichnet werden darf, wenn das Wollerzeugnis ausschließlich aus einer Faser besteht, die niemals in einem anderen Fertigerzeugnis enthalten war.

Die Qualitätsmerkmale reiner Schurwolle sind abhängig von

  • Den verschiedenen Schafarten. Die feinste Schurwolle kommt vom Merino-Schaf.
  • Der Faserlänge. Rohwollen können unterschiedliche Stapel- bzw. Faserlängen haben. Die Faserqualität hängt ab von der Stapellänge. Je länger sie ist, desto reißfester ist das aus ihr gesponnene Garn. Je kürzer die Stapellänge umso mehr kratzt die Oberfläche.
  • Der Garnfeinheit. Bekannte Klassifizierungsbezeichnungen sind „Super 100“, „Super120“ und Super „150“. Die Länge der versponnenen Faser pro Gramm Gewicht entspricht der jeweiligen Zahl. Ein „Super 100“-Garn hat somit eine Faserlänge von 100 Metern je Gramm. Je höher die Zahl, desto feiner die Wollfaser.

Hochwertige Schurwolle, wie wir sie bei JORDAN einsetzen, ist leicht und angenehm wärmend, da sie über eine sehr gute natürliche Thermoregulation verfügt. Sie kann bis zu 33% ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen und sie leitet Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als zum Beispiel Baumwolle. Das gute Wärmeverhalten erreicht Schurwolle, weil sie die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert. 85% des Gesamtvolumens besteht aus einem Luftpolster, welcher für die hervorragende Wärmeisolationsfähigkeit sorgt.

Schurwolle garantiert eine hohe Farbbeständigkeit und ist schwer entflammbar. Da die Fasern sehr elastisch sind, ist sie weich im Griff und knittert kaum. Sie nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern kaum Gerüche an (z.B. von Schweiß), und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion, denn aufgenommene Gerüche werden wieder an die Luft abgesondert. Nach kurzer Zeit an der frischen Luft riecht Schurwolle wieder neutral und frisch.

(Quellen: Schafwolle, Reine Schurwolle)

Das Knopfloch

 

 

Das Knopfloch

Knopfloch ist nicht gleich Knopfloch! Man unterscheidet zwischen Wäscheknopflöchern, Augenknopflöchern und Paspelknopflöchern.

Wäscheknopflöcher kommen sehr häufig vor. Sie werden aus dünnem Nähgarn gefertigt, haben einfache, gerade Abschlüsse in Form von Verriegelungen und finden ihre zweckmäßige Anwendung in Hemden und Blusen. Leider neigen sie dazu sich leichter aufzulösen. Aus Gründen der Kostenminimierung werden sie in der Industrie allerdings oft auch in Jacken angewandt.

In hochwertige Mäntel, Jacken und Blazer gehören ausschließlich Augenknopflöcher! Sie sehen nicht nur plastischer und damit edler aus, sondern sind auch deutlich länger belastbar. Namensgebend ist die wunderschöne kreisrunde Augenform, die den Knopf organisch umschließt. Ihre Besonderheit liegt darin, dass ein Spannfaden (Gimpe) mitgeführt wird. Die Haltbarkeit und die edle Plastizität werden durch ein Spezialgarn in kräftiger Stärke erreicht.

Paspelknopflöcher wiederum erinnern an Kleider, Jacken und Mäntel der 50er und 60er Jahre. Große stoffbezogene Knöpfe als auffälliges Zierelement wurden damals mit Paspelknopflöchern geschlossen. Diese wurden aus dem passenden Oberstoff des jeweiligen Modells oder einem kontrastierenden Stoff eingearbeitet. Heute findet man diese handwerkliche Verarbeitung primär in Trachtenkleidung wieder.

Die Knopflochposition wird mit Hilfe einer dafür hergestellten Schablone mit einem Fadenkreuz markiert. Die Maschine wird auf die exakte Knopflochlänge eingestellt, so werden einheitliche Knopflochgrößen an einem Modell gewährleistet. Ist alles aufeinander abgestimmt, wird der Stoff in den Augenknopflochautomaten gelegt.

Die vier kräftigen Garnfäden und zwei noch dickeren Gimpenfäden werden langgelassen und von Hand miteinander zu einem Riegel verstochen.

Die Fäden werden gut vernäht. Danach kann das Auge mit einer Lochzange präzise durchstoßen werden.

Zum Schluss wird das Knopfloch aufgeschnitten. Auch jeder einzelne Knopf wird von Hand mit dickem Knopflochgarn oder mit einem mehrfach gelegten Steppgarn angenäht, damit er bestmöglich hält. Falls doch mal einer verloren gehen sollte, befindet sich in jedem Kleidungsstück ein passender Ersatzknopf.

Fotografische Portraits #5

Über die Vielfältigkeit der Simplizität

VIKTORIA BEEGER
Ausgestiegene Art-Buyerin für Modemagazine/ -verlage

25 Jahre lang hat sie während ihrer Arbeit als Art-Buyerin Dresscodes ver- und befolgt. Besonders die zehn Jahre in Paris hat Viktoria diesbezüglich als enormen Druck empfunden. Täglich versuchte sie sich so zu kleiden, dass die Chefredaktion keinen Anlass zu negativen Bemerkungen hatte. Viktoria ist aus ihrem Beruf ausgestiegen. Heute zieht sie nach Lust und Laune nur noch das an, was sie wirklich mag.

Die Kleidung von Karin Jordan zeichnet sich durch ihre Simplizität aus. Eine Simplizität, die vor allem eines ermöglicht: Vielfalt. Jede Hose, jede Jacke, jedes Shirt ist Teil eines Baukastensystems und lässt sich je nach Anlass in vielerlei Varianten kombinieren und tragen. Es entsteht eine selbstverständliche Stimmigkeit, welche Raum für Authentizität und Selbstentfaltung lässt.

Viktoria trägt hier das klassische JORDAN-Hemd mit Reverskragen aus einer flaschengrünen, wunderbar fließenden Viskose-Mischung. Dazu kombiniert sie eine Krepp-Variante der Garçon4-Hose in Türkis.

Viktoria: „Verkleidung für andere gibt es nicht mehr. Priorität Nr. 1 ist, dass meine Kleidung sich angenehm anfühlt, meinen persönlichen Stil unterstreicht und fair produziert wurde.“ Wir finden, Viktoria sieht in unserer Wasser-Farben-Kollektion umwerfend aus. Sie fühlt sich in JORDAN sichtlich wohl und kann zu 100 Prozent sicher sein, dass jedes Teil perfekt sitzt, lange hält und in Berlin-Mitte produziert wurde.

Ein Tunika-Anzug für die urbane Frau. Zur Garçon4 von oben (1. Bildreihe), einer weiten, komfortablen Hose mit optisch schmaler Beinsilhouette, wird hier ein Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt getragen.

In Bild 1 trägt Viktoria unseren Kaban aus mittelblauem Halbpanama und die dazu passende Workerjeans 013. In Kombination machen sowohl das Hemd mit Reverskragen (Bild 3) als auch das Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt in der Farbe 'eierschale' (Bild 1) das Outfit komplett

Mit Liebe und handwerklicher Perfektion gemacht: die Zierstepperei in der vorderen Mitte des Kimonohemds mit Rundhals-Ausschnitt.

Zu vielen Gelegenheiten eine runde Sache: Workerjeans 013 und Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt. Viktorias private Sneaker vermitteln einen sportlichen Look. Mit eleganten Stiefeletten oder Pumps wird das Outfit im Handumdrehen 'abendtauglich'.

Ton in Ton: Shirt mit angeschnittenem Kragen und Workerjeans013 (links) | Ballerina-Pullover mit Kragen aus türkisfarbenem Viskose-Strick (rechts).

Warum bauen wir bei JORDAN unsere Kollektionen so simpel und gleichzeitig so komplex, weil vielfältig auf? Damit Sie es möglichst leicht haben, sich auf Ihre Anforderungen und Bedürfnisse zu konzentrieren. Sie sparen täglich wertvolle persönliche Ressourcen, da Sie selbst bestimmen können, ob sie sich spielerisch kreativ kleiden oder ob sie morgens mal mehr oder weniger unbewusst-intuitiv zu ihrem Tagesoutfit greifen. Sie können sicher sein, dass es immer zu Ihnen passt. Wenn Sie ein Lieblingsteil gefunden haben, kann dieses aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden. Je nach Stoff wird dann ein Hemd zur Jacke oder zu einer fließenden Bluse.

Viktoria trägt einen weichen Ballerina-Pullover mit Kragen zur Workerjeans 013 in Mittelblau (Bild 1). Zum Ballerina-Shirt kombiniert sie die Garçon4-Hose und schwarze Lederstiefeletten (Bild 2). Einen Overall-Look erzeugt sie wiederum mit dem Reverskragen-Hemd zur Garçon4 (Bild 3). Schuhe und Sonnenbrillen: privat.

Aus nur wenigen Teilen lassen sich unzählige Sommer-Looks kombinieren!

Fotos: Lisa Plesiutschnig

Fotografische Portraits #4

Never say Never

KATARINA STOLTZ
Life Coach in Berlin.

Sag' niemals nie. Katarina unterstützt Frauen dabei ihre Komfortzone zu verlassen. Für uns hat sie sich aus ihrer eigenen bewegt und sich vor, statt hinter die Kamera gestellt. Die ehemalige Fotografin ist heute Life Coach und hat jetzt, mit Anfang 40, jene Lebenserfahrung, die es braucht um Frauen zu coachen. Sie ermutigt sie zu einem selbstgewählten Lebensstil. Der Wille ihrer Klientinnen zur mentalen Entwicklung inspiriert sie.

Ein Kleid, viele Varianten: Saphirfarbenes Sommerkleid aus Wolle-Viskose-Mischung PUR getragen | in Kombination mit einem apricotfarbenen Schal

Das federleichte Sommerkleid kann mit der dazu passenden Garçon 3-Hose in einen Jumpsuit verwandelt werden

Eine Hose, viele Varianten: Unsere Workerjeans 013 in der Farbe ‚Eierschale’ passt perfekt zum gleichfarbigen Trekking 2-Blazer | oder zum sommerlich-leichten Trekking 3 in Schwarz | oder zur O-Jacke aus einer Cotton-Seide-Mischung mit Silberschein

Katarina „will nicht aussehen wie alle anderen“. Wenn es um Individualität im Beruf geht, gibt es für sie „aber ein Limit“, denn beim Coachen möchte sie nicht zu sehr im Mittelpunkt stehen: „Die Klientin ist im Zentrum, nicht ich“. Sie zieht sich am liebsten „etwas feminin aber ernsthaft“ an.

Covermäntelchen aus reiner Schurwolle in Kobaltblau | Garçon 3-Hose mit edlem Glanz in Saphir | Ballerina-Shirt mit super fein verarbeiteter Blende

Das juggleHUB im Prenzlauer Berg ist ein Ort, an dem man anspruchsvollen Tätigkeit so nachgehen kann, dass es zum Leben (mit Kind) passt: flexibel, selbstbestimmt, professionell und fokussiert. Die beiden Gründerinnen Katja und Silvia finden, dass es beim Arbeiten einen anderen Antrieb braucht, als nur ergebnisgesteuerte Prozesse. Sie bieten Raum für ein selbstbestimmtes Arbeiten ohne Druck und schlechtes Gewissen, mit mehr Eigenmotivation und persönlicher Haltung.

Die Besonderheit an dem Kimonohemd mit U-Boot-Ausschnitt in edlem Seidenglanz sind seine Ziersteppereien in künstlerisch-handwerklicher Perfektion

Kimonohemd mit U-Boot-Ausschnitt in Aubergine | Trekking 2-Blazer aus einem robusten Halbpanama | Kimonohemd mit Rundhals-Ausschnitt in Eierschale

Ballerina-Shirt mit raffiniert fallendem Kragen in Aubergine | Garçon 3 in Eierschale | Schuhe: privat

Fotos: Lisa Plesiutschnig