IN KLEIDUNG WOHNEN
in kleidung wohnen
  • News
  • Shop
  • Kollektion
    • Blazer
    • Oberteile
    • Hemden
    • Hosen
    • Kleider
    • Mäntel
  • Starke Frauen
  • About
    • Team
    • Nachhaltigkeit
    • Jobs
  • Kontakt
        • Ihr Atelierbesuch
  • Termine
  • News
  • Shop
  • Kollektion
    • Blazer
    • Oberteile
    • Hemden
    • Hosen
    • Kleider
    • Mäntel
  • Starke Frauen
  • About
    • Team
    • Nachhaltigkeit
    • Jobs
  • Kontakt
        • Ihr Atelierbesuch
  • Termine

Jedes Kleidungsstück in meinem Schrank ist ein Versprechen.

All die Röcke und Hosen, die Blusen, Jacken, Schuhe und Schals haben mir nicht nur Schönheit, Eleganz und Coolness versprochen, sondern ein ganz bestimmtes anderes Leben. Eine Sehnsucht, die nie erfüllt wird. Denn sind die Kleider erst einmal in meinem Besitz und ein paarmal getragen, lässt der Zauber nach und ich brauche etwas Neues. Irgendwann stelle ich fest: In der perfekten Hülle stecke wieder nur ich – unperfekt wie ich bin. Es ist, als würde mein Körper die idealisierten Phantasien zerstören. Mein Körper, den nicht zu mögen, ich, wie die meisten Frauen, von klein auf gelernt habe.

Es wird also Zeit für eine Bestandsaufnahme, für ein paar grundlegende Fragen:

Möchte ich bis an mein Lebensende so weiter machen? Um eines Tages unzufrieden zu sterben, den Schrank voller Klamotten? Nein, möchte ich nicht. Ich möchte umlernen. Kleidung nicht mehr dafür aussuchen, dass sie mich zu jemand anderem macht, sondern mich darin unterstützt, auf gute Weise ich zu sein.

Also fasse ich den Entschluss, dem Impuls, Kleidung zu kaufen, wenn ich mich mit mir selbst unwohl fühle, nicht mehr nachzugeben. Ich beschließe ehrlich zu erforschen, was das Anziehen mit mir macht, welches Stück wie wirkt, womit ich mich wohl fühle, was ich brauche.

Foto Links: Workerhose 05| mit einer Knopfleiste und Passentasche aus einem weich fallendem zertifizierten Cotton in der Farbe Nachtblau, kombiniert mit einem oversized Shirt in der Farbe Kirschblüte (Privat)
Foto Rechts: Workerhose 05| mit einer Knopfleiste und Passentasche aus einem robusten Cotton-Twill in der Farbe Orange, kombiniert mit einem oversized Shirt in der Farbe Kirschblüte (Privat)

Das erste Teil auf dem neuen Weg ist eine dunkelblaue Hose mit weitem Bein.

Ich habe sie nicht gesucht, wir sind uns zufällig begegnet, als ich Karin Jordan für ein Interview in ihrem Atelier besucht habe. Ich kannte ihre Mode nicht und hatte Lust, einmal etwas anzuziehen. In der Kabine hängt kein Spiegel, so war der erste Eindruck das angenehme Gefühl des weichen Stoffes auf der Haut. Auch als ich aus der Kabine trat, ging es zunächst nicht um das Spiegelbild. Ich bewegte mich leicht, das fühlte sich gut an. Dann sah ich, dass in den Hosenbeinen, die auf meinen Stiefeln auflagen, meine Beine lang aussahen. Und ich insgesamt recht schlank. Ein Pluspunkt für eine, die sich ständig zu dick fühlt.

Foto Links: Kimono 05| mit einem angeschnittenem Kragen aus Punto di Roma in der Farbe Horizontblau kombiniert mit unserer Workerhose 05 aus robustem Cotton-Twill in der Farbe Orange
Foto Rechts: Kimono 05| mit einem angeschnittenem Kragen aus Punto di Roma in der Farbe Horizontblau kombiniert mit unserer Workerhose05| aus einem weich fallendem zertifizierten Cotton in der Farbe Nachtblau

Die Hose zu tragen, fühlt sich sehr ungewohnt an. Der Bund ist nicht eng, mein Bauch hat Platz. Das ist sehr bequem, aber auch irgendwie ein Wagnis. Darf ich meinem Bauch Platz lassen? Ihn sich einfach so unverschämt Raum nehmen lassen in seiner Wechseljahresfülle?

Mir wird bewusst, dass mein perfektes Hosengefühl bisher so aussah: Eine ein bisschen zu enge Jeans nach einer Woche Hungern – der mühsam erarbeitete Zentimeter mehr Luft wie ein Triumph. Bei diesem Spiel macht die Jordanhose nicht mit. Sie passt mir einfach, passt sich meinem Körper an, als wäre er genauso, wie er ist, richtig. Und leistet damit dem Gedanken Vorschub: Vielleicht ist mein Körper ja, genauso wie er ist, richtig. Kann ich das glauben? Und kann ich damit leben, dass diese Hose mir keine Rolle zuweist, sondern mich irgendwie im Ungewissen lässt?

Foto Links: Workerhose 05| mit einer Knopfleiste und Passentasche aus einem weich fallendem zertifizierten Cotton in der Farbe Nachtblau, kombiniert mit einer Cotton Bluse mit Spitzenaplikation (Privat)
Foto Rechts: Workerhose 05| mit einer Knopfleiste und Passentasche aus einem robusten Cotton-Twill in der Farbe Orange, kombiniert mit einer Cotton Bluse mit Spitzenaplikation (Privat)

Sie ist das Gegenteil einer Verkleidung, wirft mich auf mich selbst zurück.

Ich mag das nicht immer, scheine ich mich doch im Imaginären so viel sicherer zu fühlen als in der körperlichen Welt. Ich ahne, dass die Hose wie ein Trainingsgerät funktioniert: ein Selbstliebetrainingsgerät. Und Training kann ja durchaus auch mal anstrengend sein.

Andererseits macht sie es mir auch leicht. Sie passt zu fast allem und sie lässt mich einfach machen. Ganz buchstäblich – Spaziergang, auf dem Boden sitzen und Kollagen basteln, spontane Yogaübung oder Mittagsschlaf – geht alles, nichts drückt, spannt oder stört. Ich trage die Workerhose zurzeit fast jeden Tag und gewöhne mich an mein neues Habitat.

Diesen Raum jenseits aller Vorstellungen davon, wer ich sein könnte oder sollte. Ein Raum, in dem ich, wenn ich will, alles sein kann oder überhaupt nichts. Mal sehen, was sich so ergibt.

Foto Links: Workerhose 05 aus robustem Cotton-Twill in der Farbe Orange, kombiniert mit unserem Pullover 05| mit einem Wasserfallkragen aus Bio Cotton in der Farbe Amethyst
Foto Rechts: Workerhose 05 aus robustem Cotton-Twill in der Farbe Orange, kombiniert mit unserem Kimonjäckchen 01| mit Reißverschluss aus Viskosekrepp in der Farbe Schwarz

Zwei Jahre später

Inzwischen trainiere ich seit über zwei Jahren und ganz allmählich, fast unbemerkt, bin ich tatsächlich besser darin geworden, meinen Körper, so wie er ist, zu akzeptieren. Ich stelle das immer dann fest, wenn ich mich kurz in ein Kleidungsstück hineinquetsche und dann schnell wieder beschließe: „Nein, mache ich nicht“ und es wieder ausziehe. Mein gelegentlicher Wunsch nach Extravaganz ist aber immer noch da – um diesen Aspekt auch leben zu dürfen, habe ich mir die Workerhose jetzt auch in der Knallfarbe Orange erlaubt. Was ich in ihr so alles lernen werde, werde ich herausfinden. Und erfüllt jetzt schon mein neugieriges Wesen.

Foto Links: Workerhose 05 aus einem weich fallendem zertifizierten Cotton in der Farbe Nachtblau, kombiniert mit einem Kaschmirpullover in der Farbe Creme (Privat)
Foto Rechts: Workerhose 05| mit einer Knopfleiste und Passentasche aus einem robusten Cotton-Twill in der Farbe Orange, kombiniert mit einem Kaschmirpullover in der Farbe Creme (Privat)

Aufzeichnung von Bettina Homann, Redakteurin, Autorin, Künstlerin und Kuratorin von Berlinage und https://www.bettina hohmann.de

Fotos Burkhard Voiges, Künstler und Herausgeber von: https://www.deutsch.berlin

Mütter und Töchter

Ekaterina und Gloria Gnädinger
Künstlerinnen der Musik, Malerei und Liebe zur Architektur

ERSCHAFFEN. VERBINDEN. LIEBEN.
Mit diesen Worten drückt Gloria aus, wie sie sich selbst in ihrem Leben verortet. Individualität bedeutet für sie Authentizität, ehrlich sichtbar zu sein. Nicht versuchen, besonders zu wirken. Zulassen, was gerade ist. „Sobald ich aufhöre, mich in Projektionen zu verlieren, spüre ich eine Freiheit, die viel echter ist als jeder Versuch „anders“ zu sein“. Kleidung ist für sie wie eine zweite Haut, die ihre Stimmungen aufgreift. Manchmal ist ihre Kleidung schlicht, manchmal fast wie ein Kunstwerk, aber immer verbunden mit dem, was sich gerade stimmig anfühlt.

Die Modelle von JORDAN haben für Gloria etwas Klares. Aus der Balance von Reduktion und Tiefe fühlt sie sich von ihr berührt. Sie nennt es »leise Eleganz«, die man nicht einfach trägt, sondern die mit einem mitschwingt und von der sie sich getragen fühlt.

FREUDE ERLEBEN UND FREUDE SCHENKEN.
Ekaterina ist Licht pur. Freude erleben und Freude schenken ist das, was sie im Moment bewegt. Es ist ein Geschenk in dieser Zeit, auf Menschen wie Ekaterina zu treffen, die nach herzlicher Verbundenheit streben. Sie erkennt Potenziale und teilt sie als bewusste Netzwerkerin mit anderen, so dass daraus nachhaltige Synergien entstehen.

Musik und Kunst spielen in ihrem Leben eine große Rolle. „Musik wischt den Staub des Alltags von unserer Seele“, sagt sie. Als Frau an der Seite eines erfolgreichen Architekten hat sie ihr Verständnis um Architektur entwickelt und schätzen gelernt. Für sie ist es wichtig in welchen Räumen sie sich befindet und von welchen Gegenständen sie sich umgibt. So erlebt Ekaterina auch ihre Kleidung sehr bewusst. Authentizität, Natürlichkeit und Raum für ihren wechselnden persönlichen Ausdruck machen für sie hochwertige Kleidung aus.

DER_ MANTEL 01| MIT GROSSEM STEHKRAGEN aus einer Schurwolle- Kaschmirmischung,  kombiniert mit schwarzer Wickeljacke aus Heavy Jersey und unserer Garconhose 03 aus Cotton Twill.

DER_ MANTEL 01| MIT GROSSEM STEHKRAGEN, verdeckter Knopfleiste und einem hochwertigen Satinfutter  wird in unterschiedlichen Farben und Materialzusammensetzungen angefertigt. Beliebt ist auch unser Harris Tweed, den wir von Holland & Sherry beziehen.

MANTEL 04| MIT ABNEHMBARER KAPUZE und aufgesetzten Taschen aus einem gewachsten Baumwolle- Mischgewebe in der Farbe Blue Stone. Der Mantel kann in der Maschine gewaschen werden.

Am Label JORDAN spricht Ekaterina die Lebensphilosophie und das Gesamtkonzept an. Die klaren Silhouetten, die natürlichen Materialien und die Liebe zum Detail: „Gute Kleidung macht mit mir ein Wunder“.

Fotos: JUNGSEOP HWANG https://imago.imweb.me/gallery

Mir liegt mehr an kreativen Lösungen und Prozessen als an Konformität

Catrin Kayser
Anwältin, Mediatorin, Coach, Malerin

„Ich liebe leuchtende Farben und für mich geht es beim Malen um den Schöpfungsprozess als solchen. Mich diesem Prozess hinzugeben, sodass meine Kreativität frei fließen kann. Das ist pure Freude, wenn es mir gelingt – und wird zum quälerischen Prozess, wenn ich zwischendurch festzustecken glaube. Malen ist für mich wesentlich. Als gäbe es in mir zwei Hälften: die eine, die Struktur liebt, klare Ordnung und richtig und falsch – und die andere, die frei und kreativ fließt und am liebsten nur Freude leben möchte.

Atelier Karin JORDAN_kreative Prozesse

Pullover 05| mit einem weich fallendem Wasserfall aus Punto di Roma in der Farbe Signalrot

Catrin Kayser ist Anwältin für Familienrecht und Mediatorin in eigener Praxis. Malerin. Coach. Mutter von drei erwachsenen Kindern. Geht viel in der Natur wandern. Und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie. Wie schafft sie das alles? Es ist wohl ihre Neugierde auf das Leben, die ihr die Kraft und Fähigkeit gibt, all die scheinbaren Gegensätze, die sie lebt, zu verbinden. Im Gegenteil: alles, was Catrin tut, durchdringt und erschließt sich zu einem Ganzen. 

JORDAN steht für Selbstverständnis

Foto Links: Pullover 05| mit einem weich fallendem Wasserfall aus Punto di Roma in der Farbe Signalrot, kombiniert mit unserer Workerjeans 05 aus stabiler und zugleich feiner Popeline in der Farbe Nachtblau
Foto Rechts: Shiftkleid 04 | mit einem leicht halsfernen Turtle Neck und fein gearbeiteten Leistentaschen aus einem blickdichten Doublejersey in der Farbe Lapislazuli

Klar, strukturiert und auch mal mit einer Prise Humor begleitet sie ihre Klient*innen auf der Suche nach dem richtigen, gerechten und passgenauen Weg. In ihrer Praxis herrscht Wohnzimmeratmosphäre, die durch ihre Malerei geprägt ist. „Mir liegt mehr an kreativen Lösungen und Prozessen als an Konformität und dabei bin ich – glaube ich – immer ich selbst.“ Catrin ist in jedem Augenblick sie selbst. Das schafft eine Atmosphäre der Nähe und des Vertrauens zu ihr.

JORDAN steht für Verlässlichkeit

Foto Links: Pullover 04 | mit einem rafinierten Kragen aus einer doppelt gestrickten Jerseyqualität in der Farbe  Tinte, kombiniert mit unserer Workerjeans 05 aus stabiler und zugleich feiner Popeline in der Farbe Nachtblau
Foto Rechts: Pullover 04 | mit einem rafiniertem Kragen aus einem Bio-Cotton-Jersey in der Farbe warmes Gelb, kombiniert mit unserer kittfarbenen Haka Hose 03| welche komfortable Flügeltaschen eingearbeitet hat.

Mit ihrer ausgesprochen sensitiven und intuitiven Wahrnehmungsfähigkeit nimmt Catrin feinste Stimmungen um sich herum schnell auf. Damit sie immer wieder innerlich gut ausbalanciert ist, braucht sie Orte des Rückzugs. Neben der Natur ist es ihre Malerei, die ihr Ruhe und Ausgleich aber auch Energie schenkt. „Meine Bilder sind alle sehr kraftvoll, und diese Kraft geben sie vielleicht auch ab.“ An sie selbst und an all die Menschen, die Catrin privat und beruflich begleitet.

JORDAN steht für Klarheit und Struktur

Catrin Kayser ist es wichtig, dass ihre Kleidung zu ihr passt und sie sich nicht verkleidet fühlt.
Dabei kann ihr auch schon mal der eigene Komfort wichtiger sein als die gute Etikette. Sie antwortet auf die Frage, wie sie das Tragen ihrer Modelle von JORDAN erlebt: „Ich fühle mich darin frei und beweglich und gleichzeitig geben sie mir Halt und Stärke. Ich liebe Kleidung, die nicht einengt, die gleichzeitig weiblich, sportlich und elegant ist, und ich liebe schöne Farben und Naturmaterialien – das alles verkörpern meine JORDANer für mich.“

https://www.catrinkayser.de
Fotos: Burkhard Voiges

ES GEHT UM MENSCHLICHKEIT UND WIE WIR UNSER LEBEN GESTALTEN

Charlotte zu Knyphausen
Traumasensibles, potenzialorientiertes Coaching und Mediation

Charlotte zu Knyphausen glaubt daran, dass wir alle über ein besonderes und individuelles Potential verfügen, welches in uns darauf wartet, erkannt und gefördert zu werden. In ihren Coachingsettings unterstützt sie Menschen dabei, Kraft und Lebendigkeit zu entwickeln, um diese Potentiale zu entdecken und nutzen zu können. 

Oberteil 10| Turtle Neck aus Punto di Roma in der Farbe Wetsand

Charlotte begleitet Menschen während ihrer Veränderungsprozesse. Dabei geht es um berufliche Neuorientierung, Führungsthemen oder Verhandlungsvorbereitungen. Aber auch Lebenskrisen und Paarkonflikte gehören zu den vielschichtigen und herausfordernden Themen, zu denen sie arbeitet. Nichts Menschliches ist ihr fremd. Darauf legt sie großen Wert. Von der Unternehmensjuristin bis zur Coach hat Charlotte zu Knyphausen selbst immer wieder den geraden Karriereweg verlassen, ist Umwege im Leben gegangen. Wichtig ist ihr zu reflektieren, was sie in jeder Lebensphase über sich selbst lernen durfte. All ihre Erfahrungen ermöglichten ihr, eine zutiefst menschliche Arbeitsweise zu entwickeln, die sie nicht nur für die Herausforderungen des beruflichen Alltags einsetzt.

Foto Links: Raglanjacke 01| Couture mit Revers Drapee und Paspel-Formtasche aus Punto di Roma in der Farbe Lapizlazuli
Foto Rechts: Oberteil 10 | Turtle Neck aus feinem Viskosejersey in der Farbe Weiß

Charlottes Leben ist das einer selbstständigen modernen Frau. Verheiratet und Mutter von zwei Kindern im Teenageralter meistert sie den täglichen Spagat zwischen Beruf und privat. Mit Emma, der Familienhündin, durchstreift Charlotte von Herzen gern die Potsdamer Wälder und Seenlandschaften als aktive Auszeit in ihrem Alltag. In diesen Momenten findet sie immer wieder zu ihrer inneren Klarheit zurück. Und die setzt sie dafür ein, was ihr am Herzen liegt: Menschen und ihre Entwicklung.

Menschlichkeit ist für Charlotte zu Knyphausen nicht nur kuschlig. Sie erlebt es als ein natürliches Ringen mit sich selbst und ein aktives Gestalten von Bedingungen, die ein lebendiges Miteinander ermöglichen. Grundlage für ihre Arbeit und ihr Leben ist die bedingungslose Akzeptanz, dass wir Menschen unterschiedliche Wahrnehmungsmuster haben. Mit unseren individuellen Biografien bringen wir ureigene Themen mit, die unsere Entwicklung beeinflussen und die wir selbst aktiv nutzen können. Es ist Charlottes Wunsch, dass wir Menschen uns wechselseitig den Raum dafür zur Verfügung stellen und wertschätzend und tolerant miteinander umgehen.

Top 03 | Wasserfall aus einer weichen Modalfaser in der Farbe Bordeaux. Das Vorderteil ist doppelt verarbeitet, um ein Abzeichnen zu vermeiden. Kombiniert mit unserer HAKA Hose in der Farbe Nachtblau.

Sie selbst ist als feinsinniger Mensch mit einem hohen Verantwortungsgefühl früh mit dem Thema konfrontiert, nicht ständig über ihre Kräfte zu gehen. So entwickelt sie immer wieder Strategien, die es ihr ermöglichen, gut für sich zu sorgen und ihre Feinsinnigkeit nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Menschen einzusetzen. 

Charlotte entwickelt zunehmend das Bedürfnis, von ihrer Kleidung als Persönlichkeit, in ihrem sensitiven Wahrnehmen und in ihrem praktischen Alltag unterstützt zu werden. Dabei ist für Charlotte auch ein achtsamer Prozess wichtig, mit dem sie zu ihrer Kleidung kommt. Es geht ihr nicht um das geschmäcklerische Aussuchen nach ausschließlich modischen Kriterien, sondern es geht um Unkompliziertheit, Wertigkeit und das Gefühl, was Kleidung mit ihr macht: „Mir geht es gut, wenn ich gut bei mir bleiben und gleichzeitig etwas gemeinsam gestalten kann“. Das ist für Charlotte ein Prinzip von Lebendigkeit und braucht im ersten Schritt den akzeptierenden Raum für sich selbst. Kleidung vermag Raum zu geben. Hier verbindet sich Charlottes Anliegen mit dem Anliegen von JORDAN, Menschen in ihrem Potenzial zu begleiten, sie auf ihrem Weg zu stärken und im Alltag zu entlasten. 

https://www.knyphausen.org
Fotos: Burkhard Voiges

Was macht ein gutes Leben aus?

Bettina Homann
Redakteurin, Autorin, Künstlerin

Kennengelernt haben wir uns in einem Workshop für transparente Kommunikation.
Bettina saß mir in einem roséfarbenen Hoodie im Schneidersitz gegenüber. Sie ist für mich eine der Frauen, die durch ihr Selbstverständnis auffallen. Ihre unbestechliche Art, tiefgründige Fragen zu stellen in einer wertschätzenden Qualität hat mich auf sie neugierig gemacht. Als wir dann noch unsere Kunst-und Modebegeisterung teilten, war klar, dass viele interessante Gespräche folgen sollten.

Bettina Homann ist Journalistin. Tatsächlich gehen bei ihr Beruf und Berufungen fließend ineinander über. Als Autorin schreibt sie für unterschiedliche Medien, unter anderem für den Tagesspiegel. Als Redakteurin betreut sie Publikationen. Als Künstlerin schafft sie Kollagen. Bettina liebt es, ihre vielseitige Neugier auszuleben und immer wieder neue Themen zu entdecken. Außerdem hilft es ihr bei der Orientierung in der Welt, wenn sie Gedanken und Beobachtungen formuliert oder in Bildern ausdrückt.

„Seit ich denken kann, beschäftigt mich die Frage, warum Menschen tun, was sie tun und was ein gutes Leben ausmacht.“

Diese Frage erforscht sie auf ihren Blog www.Happster.de. Künstlerische Antworten sucht Bettina in ihren Kollagen, die sie auf Instagram unter #kollagenkollektiv ausstellt. Und als Lehrerin und Praktizierende von Yoga Nidra, einer Technik der Tiefenentspannung, ergründet sie sich selbst.

Gemeinsamer Nenner allen Tuns ist wohl der Wunsch, die Geheimnisse des Lebens zu ergründen und immer tiefer einzutauchen.

Dabei spielt für Bettina Kleidung eine tragende Rolle. Zum Glück kann sie sich in ihrer beruflichen Ausrichtung frei von Dresscodes fühlen und trägt, was sie mag. Dabei experimentiert sie vor allem mit textilen Ausdrucksformen, in dem sie inneren Bildern folgt, die ein Look formen. Wichtig ist ihr dabei, dass sie sich in ihrer Kleidung frei bewegen kann. „Ich mag es nicht, wenn meine Kleidung eng ist, insbesondere am Bauch. Ich habe sehr eigene Vorstellungen von der Kombination von Farben und Mustern. Ich muss spielen können, da ich mich sonst schnell darin langweile.“

Gleichzeitig sucht Bettina Schutz in ihrer Kleidung. Gerade wenn Termine stattfinden, insbesondere, wenn es Termine sind, vor denen sie ein bisschen nervös ist, macht sie sich viel Gedanken, was sie anzieht. Auf jeden Fall würde sie dann zu „bewährten“ Kleidungsstücken greifen, von denen sie weiß, dass sie sich darin sicher und gestärkt fühlt.

Es geht ihr dabei auch um die Außenwirkung, „ Ich möchte mich schön fühlen“. Ihre Looks variieren je nach Kontext durchaus auch recht stark im Ausdruck. Das fühlt sich dann manchmal ein wenig an, wie in unterschiedliche Rollen schlüpfen. Die Rolle der Moderedakteurin sieht anders aus als die der Yogalehrerin und fühlt sich auch anders an.

Kleidung, die so facettenreich ist, wie wir Menschen sind und uns gleichzeitig authentisch abbildet, hat das Potenzial, uns in unserer ganz persönlichen Wahrnehmungsfähigkeit zu unterstützen. Gerade auch in unsicheren Zeiten hat die Frage, was ein gutes Leben ausmacht und wie wir es miteinander gestalten können, an Dringlichkeit gewonnen.

Hier zeigt sich, wie auch Kleidung auf eine künstlerisch-mitmenschlich vertiefende Art verbinden kann.

Fotos: Burkhard Voiges

Page1 Page2 Page3
Atelier Karin Jordan | Anklamer Strasse 38 | 10115 Berlin | Fon: +49 30 281 50 43 | info@karinjordan.de|
AGB| WIDERRUFSBELEHRUNG | IMPRESSUM| DATENSCHUTZERKLÄRUNG
Home
Shop
Cart
Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}